Musikverein "Eintracht" 1928 Wagenschwend e.V.
Musikverein "Eintracht" 1928 Wagenschwend e.V.

06.12.2015 Für die "Königin der Instrumente" musiziert

Beeindruckendes Benefizkonzert in der Kirche Heilig Kreuz Wagenschwend - Zuhörer spendeten 1000 Euro für Orgelrenovierung

 

Von Wilhelm Bopp
Wagenschwend. Es gibt wohl hierzulande kein Gotteshaus, in dem so viel musiziert wird und so viele Benefizkonzerte abgehalten werden wie in der Heilig-Kreuz-Kirche in Wagenschwend. Wenn zum Beispiel Geld in die Hand genommen werden soll, weil die Kirchenorgel eine Reparatur nötig hat, steht ein Benefizkonzert an, und auf den Gedanken, einen Orgelfachmann wie Kirchenmusikdirektor Michael Meuser aus Tauberbischofsheim einzuladen, muss man erst einmal kommen.

 

Der Gast aus dem Taubertal setzte sich an die Heilig-Kreuz-Orgel und spielte die Toccata und Fuge d-Moll von Johann Sebastian Bach so, als ob’s schöner nicht klingen könnte. Ob es der kundige Orgelspieler war, der die Tücken des Instrumentes in den Abgrund versenkte, war sofort nicht zu klären. Auch der Vorsitzende des Musikvereins, Klemens Brauch, ging bei seiner Begrüßung nicht darauf ein, freute sich aber über das gut gefüllte Gotteshaus. Alle Plätze waren besetzt, auch Bürgermeister Bruno Stipp
war zugegen; die tätigen Vereine und der Kirchenchor waren unübersehbar. Dass der Musikverein seit nunmehr 15 Jahren ein Benefizkonzert mit wechselnder Beteiligung ausrichtet, war einen Applaus wert, ebenso die Nikolausbegrüßung (unter dem Kostüm steckte Gerhard Fichtner). Dass Klemens Brauch die Kirchenbesucher bat, ihre Spenden reichlich zu bemessen, zahlte sich später aus.

 

Die Kapelle des heimischen Musikvereins "Eintracht" unter Gerhard Schäfer ließ es weihnachtlich werden mit "Mary’s Boy Child" (W. Kronmeier), "Blessings Christmas" (Dean Jones) und "Veni Emanuel" (James L. Hosey) - und das Publikum geizte nicht mit Beifall.

 

Dann der Kirchenchor "Frohsinn" mit Projektkinderchor und Dirigent Werner Scheuermann. Von ihnen kam "Es schneit", "Guten Tag, ich bin der Nikolaus" und (was nicht fehlen darf): "In der Weihnachtsbäckerei" (alle von Rolf Zuckowski). Das war nicht alles, der Nikolaus kam dann persönlich.

 

Dann erklang die Musik von der Empore. Ein Weckruf war’s: "Wachet auf, ruft uns die Stimme" von Johann Sebastian Bach. Weihnachtlich ging es weiter mit dem Kirchenchor "Frohsinn". "Christmas is My Time to Dream", "Hört die Trommel" und "Fröhliche Weihnacht" trug der Chor vor. Der heimische Musikverein fuhr fort mit "Schönstes Kind" (Michael Friedmann), "Happy Xmas" ("War Is Over", J.Lennon/Y.Ono) und schließlich "Santa Claus is coming in Town" (Kraeydonck).

 

Das Schlusswort kam dann von Pfarrer Ulrich Stoffers. Er war entzückt von diesem Adventskonzert und dankte allen, die es ermöglicht haben.

 

Während die Sammler das Spendengeld an den Kirchentüren in Empfang nahmen, spielte Michael Meuser an der Orgel "Tochter Zion". Und Händels beliebtes Adventslied war dann nochmals zu hören von allen Kirchenbesuchern, mit mächtigem Klang. Und das Allerbeste folgte dann zum Schluss: Genau 1000 Euro kamen zusammen, die Orgel wird repariert - und wenn es nicht reicht, wird man Wege finden. Jedenfalls gingen die Wagenschwender und ihre Gäste zufrieden nach Hause.

(Quelle: RNZ 09.12.15)

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