Musikverein "Eintracht" 1928 Wagenschwend e.V.
Musikverein "Eintracht" 1928 Wagenschwend e.V.

Konzert ließ Weihnachtsfreude erklingen

Musikverein „Eintracht“ Wagenschwend lud zu einem besinnlichen Benefizkonzert in die Kirche Heilig Kreuz ein

 

Von K.W. Beichert

Wagenschwend. Nicht alle Gäste fanden einen Sitzplatz beim Advents- und Benefizkonzert, zu dem der Musikverein „Eintracht“ Wagenschwend in
die Pfarrkirche Heilig Kreuz eingeladen hatte. Ein solches Konzert veranstaltet der Verein seit über 20 Jahren, und dieses Mal kam der Erlös
aus den Spenden dem Projekt „Wünschewagen“ zugute.

 

Bei seiner Begrüßung, die u. a. Pfarrer Ulrich Stoffers und Bürgermeister Thorsten Weber galt, gab der Vorsitzende des Musikvereins, Klemens
Brauch, dem Vertreter des Arbeiter- Samariter- Bunds (ASB), Steffen Schmid, die Gelegenheit, das Projekt vorzustellen. Die dort ehrenamtlich Engagierten erfüllen Menschen, unabhängig vom Alter, vor ihrem voraussehbaren Lebensende noch einen lang gehegten letzten Wunsch.

 

Das kann eine Fahrt zum Meer, ein Konzertbesuch oder auch ein Fußballspiel und die Begegnung mit einem Lieblingsspieler sein. Die dafür eingesetzten ehemaligen Krankenwagen sind für diese Zwecke umgebaut und enthalten für den Notfall auch das benötigte medizinische Equipment.

 

Freude vermitteln ist also das Ziel des „Wünschewagens“, und deshalb passte es sehr gut, dass der Musikverein sein Programm mit Beethovens „Ode an die Freude“ begann. Wie sich aus dem anfänglichen Trommelwirbel, den sich höher schraubenden Tönen und der sich anschließenden bekannten flotten Melodie das Stück hin zu einem auch in der Lautstärke eindrucksvollen Finale entwickelte, war sehr imposant. Es zeigte, dass der Leiter des Blasorchesters, Gerhard Schäfer, seine Musiker gründlich vorbereitet hatte und zu einer ausgezeichneten Darbietung hinführte. Leisere Töne gab es bei „Sweet Bells Fantasy“, einer Bearbeitung des Lieds „Süßer die Glocken nie klingen“ von Martin Scharnagl.

Mit einer Version für gemischten Chor des Winter- Largos aus Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ begann der Kirchen- und Projektchor „Frohsinn“ seine Vorträge. Das unter der Leitung von Werner Scheuermann stehende Ensemble überzeugte durch Exaktheit in der Intonation und durch Variabilität in der Darbietung. Das galt auch für die von Carsten Gerlitz gesetzte Volksweise „Schneeflöckchen, Weißröckchen“, in der die Melodie in verschiedenen Stimmlagen erklang. Unterstützt wurde der Chor durch Benjamin Scheuermann am Klavier, der bei dem dritten Lied, „Wir freuen uns, es ist Advent“, von Klaus Heizmann, gefühlvoll zu der getragenen Melodie hinführte, die einzelnen Strophen durch Zwischenspiele verband und in der Ausleitung die „Freude, Hoffnung, Zuversicht“ unterstrich.

 

Die für Advent und Weihnachten typische Dunkelheit-Licht-Symbolik gestaltete der Chor indem von Loonis McGlohon komponierten Stück „Weihnachtszeit-Freudenzeit“. Den Höhepunkt ihrer Vorträge erreichten die Sängerinnen und Sänger aber in der Hymne „Jerusalem“ von Stephen Adams, in der die exakt eingehaltene Generalpause überraschte und vor allem der Refrain Gänsehaut erzeugte. Die dritte an der Veranstaltung beteiligte Gruppe war der Chor der Grundschule Fahrenbach unter der Leitung von Simone Schäfer. Die begeistert vorgetragenen Lieder, unterstützt durch pantomimische Gesten, erfreuten die Zuhörer. Mit dem Orchester des Musikvereins fanden sich die Kinder zusammen bei der Weihnachtsgeschichte „Kinderaugen“ von Kurt Gäble. Abwechselnd oder auch gemeinsam agierten die Musiker und der Kinderchor einfühlsam bei Stücken, die die Stationen der Heilsgeschichte schilderten, unterbrochen von entsprechenden, anschaulichen Texten, vorgelesen von Manfred Schäfer. Dafür gab es großen Applaus, besonders auch für die mutigen, kleinen Gesangssolisten.

 

Vor den Schlussworten von Pfarrer Ulrich Stoffers, die um den Begriff „Wünschewagen“ kreisten, spielte der Musikverein das „Lonely This Christmas“ von Filip Sandras, das angemessen leise in den Querflöten endete. Mit dem „Christmas Song“ von Robert Wells zog Gerhard Schäfer mit dem Orchester noch einmal alle Register und erfüllte mit dem vollen, dynamischen Klang den Kirchenraum.

 

Während das Publikum sich stehend mit anhaltendem Beifall für die Gelegenheit zur Besinnlichkeit bei den Ausführenden bedankte, konnten sich die Vertreter des „Wünschewagens“ vom ASB über die stolze Summe freuen, die der Vorsitzende des Musikvereins Klemens Brauch ihnen als Ergebnis des Spendenaufrufs überreichen konnte: Es waren 1500 Euro!
(Quelle: RNZ 12.12.18)

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Termine

10.11.2019 11.45 - 14.00 Uhr, Kirchweih Schlossau U-Musik
13.12.2019 20.00 Uhr, letzte Musikprobe vor der Winterpause

14.12.2019 20.00 Uhr, Weihnachtsfeier (intern)

 

 

Terminplan

 

Orchesterproben

Freitags 20.00 Uhr

Proberaum im DGH

Dorfgemeinschaftshaus

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