Musikverein "Eintracht" 1928 Wagenschwend e.V.
Musikverein "Eintracht" 1928 Wagenschwend e.V.

Italienisch der ganz eigenen Art

Musikverein Wagenschwend sorgt mit „Es muss nicht immer Fleischkäs’ sein“ für beste Unterhaltung

 

Wagenschwend. (bx) Zu Beginn des lustigen Theaterabends „Es muss nicht immer Fleischkäs’ sein“ im Dorfgemeinschaftshaus in Wagenschwend intonierte der gastgebende Musikverein „Eintracht“ unter Leitung des Dirigenten Gerhard Schäfer einen mitreißenden Marsch und stimmte das Publikum im voll besetzten Saal auf Kommendes ein: Hier hatten sich Margarethe Bundschuh (Isolde Fichtner), Ehefrau eines Finanzbeamten, Gertrud Pfeifer (Manuela Heck), Gattin eines Bauunternehmers, und Hedwig Busch (Beate Klotz), Frau eines Gärtners, im Wohnzimmer ihrer Freundin und Friseuse Emilie Meister (Margit Ebert) versammelt, wo sich die Gastgeberin haarigen Angelegenheiten widmete.


Dass sie versehentlich statt des Haarfestigers die Sahne für den Kuchen auf den Haaren verteilte, konnte sie in ihrem Tun nicht wirklich bremsen. Sie tratschten dabei über Beinhaare einer nicht anwesenden Freundin oder die Angewohnheiten ihrer Männer. Besonders zeichnete sich im Gespräch die Friseuse aus, die als mannstolle Dame immer wieder ihr schönes, aber nicht richtig genutztes Schlafzimmer zur Sprache bringt.

 

Parallel dazu wurde auf der Bühne der Einblick ins Wohnzimmer des Finanzbeamten Friedhelm Bundschuh (Klemens Brauch) gewährt, in dem sich Bauunternehmer Josef Pfeifer (Rainer Schmitt) und Gärtner Peter Busch (Gerhard Schäfer) versammelt hatten, um gemeinsam bei ihrer Leibspeise, einem Leberkäs’, die gleichen Themen zu diskutieren wie ihre Ehefrauen – allerdings aus einer eigenen Sicht. So gerieten auch die Erinnerungen der beiden Personengruppen über vergangene Ereignisse wie den Gesangvereinsball oder die Beinhaare der Damen selbstverständlich auf durchaus gegensätzliche Bahnen.

 

In der Damenrunde taucht dann noch die Untermieterin Liane Kowalski (Jana Fichtner) auf, die in einer Bar arbeitet, und animiert die Frauen zu einem Umtrunk. In der Männerwohnung taucht derweil der Finanzamtschef Dr. Dr. Müller-Tiefensee (Johannes Preidl) auf, da sein Untergebener versehentlich die Aktentaschen im Büro vertauschte. Im Gespräch und bei einer Luftgitarreneinlage beschließen die Männer, noch einmal die alten Zeiten aufleben zu lassen und ein heißes Wochenende zu verleben, dem sich auch der Finanzamtschef anschließt. Dazu müssen sie allerdings ihre Frauen auf ein Wellness-Wochenende schicken, das sie sofort vorbereiten.

 

Im zweiten Akt bereiten sich sowohl Männer als auch Frauen auf das Wochenende vor, die Frau des Finanzbeamten klaut aus dessen Geheimversteck, in dem er seine Bestechungsgelder lagert, ein Bündel Geld und beschließt mit ihren Freundinnen, statt des Wellness-Wochenendes in Heidelberg in einer Bar so richtig einen drauf zu machen. Auf diese Idee kommen auch die Männer, nachdem sie festgestellt haben, dass die alten Zeiten doch nicht so einfach wiederzubeleben sind. Um dort nicht erkannt zu werden, verkleiden sie sich als Italiener und treffen in der Bar auf ihre Frauen, die sich ebenfalls verkleidet haben. Die Unterhaltung ist recht einfach: Durch das Anhängen eines „O“ an jedes Wort kommt das perfekte italienisch zustande.

Ein amüsantes Theaterstück erlebten die Besucher des DGH in Wagenschwend bei dem Schwank „Es muss nicht immer Fleischkäs´ sein“, den die Mitglieder des Musikvereins aufführten. 

Foto: Bernd Kühnle

Männer und Frauen stürzen sich in einen heißen Tanzabend, bei dem auch die Friseuse, die immer wieder ihr Schlafzimmer mit dem unbenutzten Doppelbett anbietet, in den Genuss kommt, mit dem Finanzamtschef eine Liaison anzufangen. Dieser muss nebenbei noch sein gesammeltes Bestechungsgeld unterbringen und kauft sich als Teilhaber in der Bar ein. Dabei stellt sich heraus, dass die Frau des Finanzbeamten die Barbesitzerin ist, die sofort erfreut bei ihrem Ehemann anruft. Da dieser aber in derselben Bar sitzt und gleichzeitig eine Polizeikontrolle auftaucht, kommt ans Licht, dass sich die Damen und Herren verkleidet haben.

 

Aber der positive Effekt, dass es allen Beteiligten gelungen ist, zu sehen, dass sie trotz ihrer langen Ehejahre immer noch die große Zuneigung füreinander empfinden, bleibt erhalten. Allerdings bringt Finanzbeamter Friedhelm die Sehnsucht nach seiner alten Lebensweise zum Ausdruck: „Jetzt wär ein Fleischkäs’ recht.“

(Quelle: RNZ 14.01.19)

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Termine

10.11.2019 11.45 - 14.00 Uhr, Kirchweih Schlossau U-Musik
13.12.2019 20.00 Uhr, letzte Musikprobe vor der Winterpause

14.12.2019 20.00 Uhr, Weihnachtsfeier (intern)

 

 

Terminplan

 

Orchesterproben

Freitags 20.00 Uhr

Proberaum im DGH

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